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Schwalbenwurz-Enzian (Gentiana asclepiadea, Foto: © Sebastian Hollinger)Schwanenblume (Butomus umbellatus, Foto: © Wolfgang Ahlmer)Sumpf-Stendelwurz (Epipactis palustris, Foto: © Christian Wolf)Klatschmohn (Papaver rhoeas, Foto: © Christian Wolf)Deutscher Fransenenzian (Gentianella germanica, Foto: © Burkhard Biel)Bodensee-Vergissmeinnicht (Myosotis rehsteineri, Foto: © Wolfgang von Bracket)Weiße Silberwurz (Dryas octopetala, Foto: © Andreas Zehm)Europäische Eibe (Taxus baccata, Foto: © Christian Wolf)Schwarze Königskerze (Verbascum nigrum, Foto: © Burkhard Biel)

Die Initiative „Flora von Bayern“ existiert seit mehr als 100 Jahren. Sie widmet sich dem Studium der Gefäßpflanzen in Bayern und hat zum Ziel alle Gefäßpflanzen, seien es natürlich vorkommende, neu eingebürgerte, invasive aber auch ausgestorbene Arten zu beschreiben. Die floristische Initiative hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Zustand der Flora über Zeit und Raum zu erfassen und zu dokumentieren. Die 2011 gegründete Arbeitsgemeinschaft Flora von Bayern unterstützt dies maßgeblich und bereitet die Veröffentlichung einer modernen Flora vor. Die Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen Kartierern vor Ort und in den bayerischen Regionen sowie mit Pflanzenliebhabern und -kennern wird gesucht. All diese Aktivitäten sollen in einer Veröffentlichung zusammenfließen, einer „Flora“, die auch eine umfassende Bestimmungshilfe und Abbildungen der in Bayern vorkommenden Pflanzen beinhalten soll. Weitere Informationen sind zu finden unter: Botanischer Informationsknoten (BIB) und im Wiki zur Flora von Bayern.

Die Initiative der Flora von Bayern wird aktuell durch zwei eng zusammenarbeitende Infrastruktur-Projekte gefördert:

Flora von Bayern – Archivierung, Datenfluss und Datenbereitstellung in der Diversity Workbench (DWB) und im Fachinformationssystem Naturschutz

gefördert von: Bayerisches Landesamt für Umwelt (LfU)

Projektpartner: Botanische Staatssammlung München (BSM), Staatliche Naturwissenschaftliche Sammlungen Bayerns IT Center (SNSB IT Center), Bayerisches Landesamt für Umwelt (LfU)

vertreten durch: Prof. Dr. S. S. Renner, I. Langensiepen

Leitende wissenschaftliche und biodiversitätsinformatische Betreuung: Dr. D. Triebel

Wissenschaftliche Mitarbeiter: Dipl.-Biol. W. Ahlmer

Software-Entwicklung: Dr. M. Weiss, Dipl.-Inf. W. Reichert

Wissenschaftliche Unterstützung: Prof. Dr. J. Ewald, Prof. Dr. L. Meierott

Technische Unterstützung: Gesellschaft für Umweltplanung und Computergrafik mbh (GUC)

Im Oktober 2013 hat das auf drei Jahre konzipierte Projekt „BFL – Datenfluß DWB und FIS Natur“ begonnen. Ziel ist es, eine nachhaltige datentechnische und datenkuratorische Infrastruktur für floristische Daten aus Bayern zu schaffen. Die Daten, erhoben ab dem 18. Jahrhundert, sollen für nachkommende Generationen neu strukturiert, prozessiert, archiviert und online zugänglich gemacht werden. Ein Datenfluss ausgehend von der Kartierung im Feld durch ehrenamtliche Kartierer und engagierte Pflanzenliebhaber bis hin zur Datenprozessierung am SNSB IT-Zentrum der Botanischen Staatssammlung München und der Weiterleitung an Portale und Informationssysteme wird realisiert. Dazu wird das Datenmanagementsystem Diversity Workbench verwendet. Es ermöglicht die Qualitätskontrolle und Bearbeitung der Flora von Bayern-Daten auf lange Sicht. Ehrenamtliche Mitarbeiter sollen in datenkuratorische Arbeiten einbezogen werden. Dazu werden Informationsveranstaltungen und Kurse organisiert. Die Daten werden über die Diversity Workbench an das Fachinformationssystem Naturschutz weitergeleitet. Das Vorhaben wird in enger Zusammenarbeit zwischen allen Projektbeteiligten und Interessensgruppen durchgeführt.

BIB 2.0: Botanische Kommunikationsplattform für Bayern – Modell für Deutschland

gefördert von: World Wide Fund For Nature Deutschland (WWF Deutschland)

Projektpartner: Bayerische Botanische Gesellschaft (BBG), Regensburgische Botanische Gesellschaft (RBG), Botanische Staatssammlung München (BSM), Staatliche Naturwissenschaftliche Sammlungen Bayerns IT Center (SNSB-IT)

vertreten durch: Prof. Dr. S. S. Renner und die Arbeitsgemeinschaft Flora von Bayern mit Prof. Dr. J. Ewald, Prof. Dr. L. Meierott und Prof. Dr. P. Poschlod

Leitende wissenschaftliche und biodiversitätsinformatische Betreuung: Dr. D. Triebel

Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Dipl.-Biogeogr. I. Leininger

Technischer Mitarbeiter: Dipl.-Math. D. Neubacher, Dr. A. Plank

Kooperativer technischer Partner: biowikifarm (Dr. G. Hagedorn)

Im Oktober 2013 hat das Projekt „BFL – Kommunikationsplattform“ begonnen. Ziel ist es, in den nächsten drei Jahren eine interaktive Kommunikationsplattform für an der Flora und Vegetation in Bayern interessierte Personen aufzubauen. Die Plattform soll sowohl die floristisch aktiven, ehrenamtlichen Kartierer als auch die an Wissenschaft interessierten Bürger wie auch einschlägige Hochschulinstitute und den amtlichen Naturschutz ansprechen. Sie wird auf Wiki-Technologie basieren und als Teil der biowikifarm organisiert sein. Das Wiki zur Flora von Bayern ergänzt den Botanischer Informationsknoten (BIB) durch neue interaktive Funktionen: Ein Bildrepositorium und ein Diskussionsforum sollen eingerichtet werden, Dokumente sollen hochgeladen werden können, die Bereitstellung von Bestimmungsschlüsseln wird unterstützt werden. Kooperative Elemente, wie z.B. ein Veranstaltungskalender für Exkursionen und sonstige Veranstaltungen können sowohl von den Projektpartnern als auch von engagierten weiteren Mitarbeitern und den Regionalkoordinatoren inhaltlich gepflegt werden. Kurse werden angeboten, z. B. um in die Datenkuration in der Diversity Workbench einzuführen. Im Rahmen eines User Help Desks werden ehrenamtliche Datenkuratoren und Mitarbeiter unterstützt und Fragen zur Initiative „Flora von Bayern“ beantwortet werden. Wir ermutigen alle interessierten Bürger sich aktiv an der inhaltlichen Entwicklung der interaktiven Wiki-Kommunikationsplattform zur Flora von Bayern zu beteiligen.

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